Angebot, Zeiten und Formate
In der Spielbank Rostock gibt es Blackjack in zwei klar getrennten Bereichen: als klassisches Tischspiel im Großen Spiel und in elektronischer Form im Automatensaal. Beide Zonen liegen räumlich auseinander, was sich auch bei den Öffnungszeiten deutlich zeigt.
| Bereich | So-Do | Fr-Sa |
|---|---|---|
| Automatensaal (inkl. elektr. Blackjack) | 12:00 - 02:00 Uhr | 12:00 - 03:00 Uhr |
| Großes Spiel (Blackjack am Tisch) | 19:00 - 02:00 Uhr | 19:00 - 03:00 Uhr |
Tagsüber ist nur der Automatensaal geöffnet, wer also früh am Tag Blackjack spielen möchte, nutzt dort die elektronischen Varianten. Das klassische Blackjack am Tisch startet täglich erst um 19 Uhr im Bereich Großes Spiel. In diesem Bereich laufen zusätzlich Roulette und Poker. Der Automatensaal selbst umfasst ungefähr 130 Geräte, darunter mehrere Terminals für elektronisches Blackjack.
Für den Zutritt gilt: Mindestalter 18 Jahre, dazu ein gültiger Lichtbildausweis - Personalausweis oder Reisepass werden akzeptiert. Laut manchen Quellen wird ein Eintritt von 2 Euro verlangt. Da die Angaben dazu je nach Quelle schwanken, lohnt sich vor dem Besuch ein kurzer Anruf, um den aktuellen Stand abzuklären.
Regeln am Tisch
Das Blackjack-Regelwerk orientiert sich am gängigen Standard in deutschen Spielbanken. Ziel jeder Hand ist es, mit den eigenen Karten näher an 21 Punkte heranzukommen als der Croupier, ohne diese Grenze zu überschreiten. Zahlenkarten zählen den aufgedruckten Wert, Bilder jeweils 10 Punkte. Das Ass kann flexibel als 1 oder 11 gewertet werden, je nachdem, welche Variante für die Hand vorteilhafter ist.
Ein “Blackjack” ist eine Starthand aus einem Ass und einer 10-Punkte-Karte. Diese Kombination ist die stärkste reguläre Hand am Tisch und wird gesondert vergütet.
| Hand | Auszahlung |
|---|---|
| Blackjack (Ass + 10-Punkte-Karte) | 3:2 |
| Normaler Gewinn | 1:1 |
| Unentschieden (Push) | Einsatz zurück |
Der Croupier zieht so lange Karten, bis er mindestens 17 Punkte erreicht hat. Ab 17 Punkten muss er stehen bleiben und darf keine weitere Karte mehr nehmen. Geht der Croupier über 21 Punkte, also Bust, gewinnen automatisch alle noch aktiven Spielerhände am Tisch. Überschreitet hingegen ein Spieler selbst die 21 - ebenfalls Bust - ist seine Hand sofort verloren, unabhängig davon, wie die Hand des Croupiers später ausgeht.
Ablauf am klassischen Tisch
Wer neu am Blackjack-Tisch in der Spielbank Rostock ist, sollte den groben Ablauf kennen, bevor er sich setzt. Kurz gefasst läuft eine Runde typischerweise so:
- Einen freien Platz wählen, hinsetzen und beim Croupier Jetons kaufen - dabei das Bargeld immer auf den Tisch legen, nicht direkt in die Hand geben.
- Den gewünschten Einsatz auf das dafür markierte Feld vor sich platzieren.
- Zwei eigene Karten erhalten, der Croupier nimmt ebenfalls zwei Karten, wovon eine offen auf dem Tisch liegt.
- Entscheidung treffen: Hit (weitere Karte ziehen), Stand (bei der aktuellen Hand bleiben), Double Down (Einsatz verdoppeln und nur noch eine Karte) oder Split (ein Paar aufteilen).
- Anschließend deckt der Croupier seine verdeckte Karte auf und zieht entsprechend der Hausregel weitere Karten.
- Punktzahlen von Spieler und Croupier werden verglichen - die höhere Hand gewinnt, bei gleicher Punktzahl entsteht ein Push.
- Gewinne zahlt der Croupier aus, verlorene Einsätze werden eingezogen.
Ein Split ist immer dann möglich, wenn die ersten beiden Karten denselben Wert haben. Für jede neu entstehende Hand muss erneut in Höhe des ursprünglichen Einsatzes gesetzt werden. Wie genau mit geteilten Assen oder mehrfachen Splits verfahren wird, regeln die jeweiligen Hausregeln am Tisch. Diese Details lassen sich problemlos direkt beim Croupier nachfragen, das Personal erklärt die Varianten in der Regel ohne Umstände.
Ein praktischer Tipp, der nicht nur für Rostock gilt: Vor dem ersten Besuch an einem Blackjack-Tisch sollte man sich mit einer soliden Grundstrategie vertraut machen. Nicht, weil die Grundregeln besonders kompliziert wären - die hat man schnell verstanden - sondern weil spontane Bauchentscheidungen unter Zeitdruck auf Dauer meist teurer werden als nötig.














